Die Strompreisentwicklung und wie Sie Strom sparen

Strompreisentwicklung: Ärger über zu hohe Stromkosten?

stromfresser

Für Verbraucher steigt der Strompreis für Privathaushalte in jedem Jahr weiter an. Schaut man sich die Entwicklung der letzten 10 Jahre an, sieht man einen Anstieg des Strompreises von fast 60%. Damit gehört Deutschland aktuell zu den Ländern in Europa mit den höchsten Stromkosten in privaten Haushalten. Aber wie setzt sich eigentlich der aktuelle Strompreis zusammen? Warum steigen die Stromkosten aktuell jährlich? Und wie spart man Kosten ein?

Wir geben Ihnen die wichtigsten Informationen zum Thema Strompreisentwicklung und hilfreiche Tipps, um am Ende des Jahres nicht zu viel für Strom ausgegeben zu haben.

Wie setzt sich der Strompreis eigentlich zusammen?

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  • Die Stromerzeugung
  • verschiedene Umlagen (wie die EEG-Umlage)
  • Mehrwertsteuer und Stromsteuer
  • Konzessionsabgabe
  • Die Umlagen für Netzbetreiber

Neben dem Einkaufspreis für die Energie fällt zum einen die EEG-Umlage an. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gefördert. Besitzer von Solaranlagen oder Windrädern speisen den gewonnenen Strom in das Stromnetz ein und erhalten eine festgelegte Vergütung. Die Preise für den grünen Strom liegen an der Strombörse weit unter den festen Vergütungssätzen, sodass der Differenzbetrag mit der EEG-Umlage auf andere Stromverbraucher umgelegt wird. Langfristig soll die EEG-Umlage jedoch laut Öko-Institut wieder sinken. Entgehen kann der Verbraucher der Umlage nicht.

Die Mehrwertsteuer ist der zweithöchste Posten des Strompreises und liegt im Schnitt bei 5 Cent pro Kilowattstunde und Verbraucher. Daneben fällt eine Stromsteuer an, die 2,05 Cent pro Kilowattstunde beträgt.

Die Konzessionsabgaben zahlen die Netzbetreiber direkt an die Kommunen, dafür dass Stromleitungen durch ihr Gebiet verlaufen.

Hinzu kommen weitere Umlagen für die Netzbetreiber, die den Strompreis 2019 auf etwa einen Cent pro Kilowattstunde erhöhen.

Ein Viertel des Strompreises machen zudem Messung und Transport aus. Dabei erhebt der Netzbetreiber den Preis für den Transport des Stroms über das öffentliche Stromnetz. Sie können dabei den Netzbetreiber nicht wählen und zahlen so je nach Wohnort einen anderen Preis.

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